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Dinkel
Im 18. Jahrhundert war Dinkel ein wichtiges Handelsgetreide. Pilgerväter (christliche Wanderer) nahmen Dinkel als haltbare Frucht überallhin mit, daher ist es heute weltweit verbreitet. Aus früheren Zeiten stammt die Tradition (wohl ausgelöst durch mehrere Missernten hintereinander), dass ein Teil des Dinkels schon vor der eigentlichen Reife (noch grün) geerntet wurde, um wenigstens über den Winter zu kommen. Dieses unreife Getreide war aber nicht lagerfähig, weshalb es gedarrt, d. h. getrocknet wurde. Dieses Grünkern genannte Getreide ist aber nicht backfähig. Es wird noch heute zu Suppen oder Grünkernküchle verarbeitet. Dinkel war Jahrhunderte lang das alemannische Volksnahrungsmittel, bis er vom ertragreicheren Weizen verdrängt wurde. Verwendung Als Füllung von Wärmekissen zu therapeutischen Zwecken ist Dinkel sehr beliebt. Er hat eine relativ lange Erwärmdauer, gibt aber diese aufgenommene Wärme auch über einen besonders langen Zeitraum wohl dosiert wieder ab. Dinkelkerne sind schmiegen sich angenehm an den Körper an und duften erwärmt angenehm nach Getreide und Sommer. Dinkel ist hervorragend für eine vollwertige Ernährung geeignet: er besitzt Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Vitalstoffe (Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette) und gespeicherte Sonnenenergie in hoher Konzentration.
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